Zehn Thesen, warum es die Heldsdörfer Sachsen auch in 50 Jahren als Gemeinschaft noch geben wird

Gibt es die Gemeinschaft der Heldsdörfer in 50 Jahren noch? Wird dann in Heldsdorf noch irgendetwas an uns erinnern?

Ja, die folgenden zehn Thesen sprechen dafür. Ergänzende Thesen oder Gegenthesen? Gerne als Kommentar 🙂

  1. Unsere Vorfahren haben in Heldsdorf viel aufgebaut, was wir nicht aufgeben. Wir sind Heldsdörfer.
  2. Wir wollen das Sachsentum erhalten.
  3. Es gibt sehr viele Leute, denen neben dem geistigen und kulturellen auch das materielle Erbe der Heldsdörfer Sachsen sehr wichtig ist.
  4. Die in Siebenbürgen verbliebenen Sachsen sind sehr gut organisiert, machen viel und haben einen guten Grundstein für die weitere Existenz des Sachsentums gelegt.
  5. Mit dem Haldebotschi, den gemeinsamen Erinnerungen und den sächsischen Tugenden haben wir einen Mythos, der uns zusammenhält.
  6. Siebenbürgen und Rumänien bieten durch die multikulturelle Gesellschaft und landschaftliche Schönheit Anreize, Urlaub und längere Aufenthalte dort zu verbringen.
  7. Der Politik in Heldsdorf, Siebenbürgen und Rumänien ist es wichtig, dass Sachsentum als Teil der Geschichte des Ortes beziehungsweise der Region oder des Landes zu erhalten.
  8. Heldsdorf kann durch den Ausbau der Autobahn sowie das Angebot der Billigfluglinien mit immer geringerem Aufwand besucht werden.
  9. Im Vergleich zu anderen Orten in Siebenbürgen wird die Heimatgemeinschaft durch eine zahlenmäßig starke Jugend gestützt.
  10. Heldsdorf und das ehemalige sächsische Leben in Heldsdorf begeistern die Jugendlichen und Junggebliebenen aufgrund der Andersartigkeit im Vergleich zu ihren heutigen Wohnorten und ihrem heutigen Leben.

 

Ein Kommentar

  1. Hallo Heiner,
    Ich glaube sehr, dass es viel mehr als nur zehn Thesen darüber oder dafür gibt, warum es auch noch in 50 Jahren immer noch die Heldsdorfer und vorallem die siebenburgische Gemeinschaft geben wird. Ich setzte fort:

    11. Das traditionelle sächsische Backen und Kochen mögen Kinder und vorallem die Enkelkinder sehr. Beispiele gibt es da unendlich viele. Was ist schon bekömmlicher und schmackhafter als die“ blinde Tokana“ mit einem guten Sauerkrautsalat aus eigener Produktion/ alles einfach und schnell zum Zubereiten ohne thermomix und rezepte aus dem Internet Es müssen ja nicht immer die ‚Mici‘ und die ‚Sarmale‘ sein. Kulinarische Reisen nach Siebenbürgen sind fur Fleischesser genauso verlockend wie fur Vegetarier. Sie vertiefen die Bindung zu Land und Leute. Das Reise gen nahen Osten wird in den nächsten Jahren mit Sicherheit mehr werden.
    12. Die Globalisierung der Wirtschaft als auch die modernen Kommunikations-und Verkehrsmöglichkeiten verkleinern die Welt, verkurzen grosse Strecken. Die „paar Kilometer“ nach Siebenbürgen schafft man immer bequemer und schneller und sind fur junge bodenständige Leut kaum noch wirkliche Herausforderungen. ( in dieser These stecken drei Thesen) Mal in Siebenbürgen/tja in Heldsdorf angekommen wird ein Gewisser „sächsischer.“ Zauber jeden einholen.
    13.. Das moderne und auch das veraltert /bzw. vergammelt- gebliebene Rumänien gehört zur EU. Das will was heissen! Das war noch vor 20 Jahren ganz anders. Unsere alte Heimat liegt in der Mitte dieses interessanten Landes, das gerade jetzt grosse Anstrengung erbringt, um sich aus der Korruptionsgeschichte zu befreien. Tausende von Demonstranten stehen auf den Strasse der großen Städte und fordern eine neue Zeit furs Land. Unsere jungen Leute dürften da offener sein fur grosse politische Umwelzungen im Land ihrer Vater und vielleicht manch einen Einsatz mitleisten. Das verbindet auch.
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