Das Burzenland ist auch nicht mehr das, was es mal war …

Es ist schon Einiges, was man mittlerweile im Burzenland entdecken kann, was es vor wenigen Jahren noch nicht gab. Gut, zunächst geht es mit der Burg in Rosenau los, für die gilt das nicht.

Gestaunt haben wir aber über den Besucherstrom. Wir waren an einem Werktag um die Mittagszeit dort. Trotzdem war es voll.
Enttäuschend ist aber, dass es im Inneren der Burg vor allem um Kommerz geht. Dabei unterscheiden sich die Waren, die angeboten werden, wenig von jenen, die auch vor der Törzburg oder an anderen Touristenmagneten angepriesen werden.
Ohne Worte
Mit das Schönste auf der Burg war der Blick Richtung Heldsdorf …
… oder zum Bucegi-Massiv.
Dann halt zum Dino-Parc. Dieser wurde erst vor ein oder zwei Jahren unweit der Burg errichtet.

Der Park ist drei Gehminuten von der Burg entfernt. Für zwei Erwachsene und zwei Kinder haben wir 100 Lei Eintritt bezahlt. Infos zum Park gibt es unter http://www.dinoparc.ro, zum Teil auch in deutscher Sprache.

Natürlich sind Kinder die Zielgruppe des Parks. Ich denke, vier- bis achtjährige Kinder kommen voll auf ihre Kosten.
Es gibt Spielplätze, einen altersgerechten Kletterparcours sowie weitere Angebote wie ein Laserlabyrinth, eine Malstube etc.
Und natürlich Dinos.
Zu allen Dinos gibt es auch Infotafeln, auf denen in wenigen Worten auf Rumänisch, Englisch und Deutsch etwas zur Verbreitung, der Größe oder den Eigenarten der Dinos gesagt wird.
Einige bewegen sich sogar etwas und geben Laute von sich.
Beeindruckend sind die Häuser auf Pfählen, in denen etwa Sachen ausgestellt sind oder Kinder animiert werden.

Einen Tag später waren wir im Kletterpark in Kronstadt. Dieser befindet sich unweit des Zoologischen Gartens im Viertel Noua. Der Kletterpark oder Parc Aventura Brasov hat uns sehr gut gefallen. Die unterschiedlichen Parcours machen Spaß, wobei wir nur zwei von sechs Schwierigkeitsstufen getestet haben. Beim schwierigsten Parcours klettert man zum Teil 20 Meter über der Erde. Für drei Stunden zahlen Erwachsene 50 Lei, Kinder 40 Lei.

Die Anlage ist top gepflegt. Da gab es nichts zu bemängeln.
Einige Passagen hatten es in sich, obwohl es noch um einen Parcours der dritten Schwierigkeitsstufe handelte.
Absolut großartig ist die über 300 Meter lange Seilbahn über einen kleinen See …
… sowie die etwa 200 Meter zurück über den See zum Eingang des Parks. Nächstes Mal sind die Schwierigkeitsstufen rot und schwarz dran …
Am letzten Tag ging es noch auf den Schuler. Da wir den Wanderweg nicht immer gefunden haben, sind wir zum Teil die Skipisten runter gerutscht. Es waren sowieso nur noch wenige Skifahrer unterwegs. Der Trend ging eher zum Typ „Sonnenanbeter“.
Vom Schuler gab es einen schönen, wenn auch nicht vollkommen klaren Blick auf das Burzenland. Im oberen Drittel des Bildes sieht man die Landepiste des geplanten Flughafens. Rechts über der Piste liegt Heldsdorf. Leider hängt der weitere Ausbau immer noch. Einige Sachen ändern sich halt doch nur schwer im Burzenland 🙂

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