14. Dezember 2015

Projekte

Der Gründung des Fördervereins ging im November 2013 ein Workshop voraus. Dieser wurde zum Teil dafür genutzt, Ideen zu sammeln, welche Themen und Projekten sich der Verein widmen sollte. Das Brainstorming war sehr produktiv. Insgesamt entstand eine Sammlung von 67 Ideen. Mit etwas Abstand konnte bei einer Überarbeitung der Liste die Anzahl auf 47 reduziert werden.

Heute (Januar 2017) zeigt ein Blick auf die Liste, dass einige Projekte aufgegriffen und zum Teil auch bereits beendet wurden. Die Liste stellt natürlich keine abgeschlossene Sammlung an Projekten dar, nach deren Abarbeitung der Vereinszweck erfüllt ist. Es werden sukzessive neue Ideen entwickelt und in die Tat umgesetzt. In den Mitgliederversammlungen werden sie diskutiert, modifiziert, präzisiert oder verworfen. Projekte, die relativ kurzfristig entstehen, ein bestimmtes Volumen nicht überschreiten und nicht bis zur Mitgliederversammlung warten können, werden im Vorstand abgestimmt.

Neuere Projekte wurden bereits in Blogbeiträgen vorgestellt. Nachfolgend wird chronologisch auf bereits beendete Projekte verwiesen. Zum Teil führen Links zu PDF-Dateien, zum Teil zu Blogbeiträgen.

 

2013

Am Wochenende der Vereinsgründung in Schmitten (Foto: Uwe Grempels)

Der Förderverein Heldsdorf wurde am 24. November 2013 von 13 Gründungsmitgliedern in Schmitten im Hotel Sandplacken unter Aquarellen von siebenbürgischen Kirchenburgen ins Leben gerufen. Vor der Anerkennung der Gemeinnützigkeit des Vereins wurden keine Projekte gestartet.

 

2014

Nach der Registrierung des Vereins sowie der Anerkennung der Gemeinnützigkeit wurden zunächst die organisatorischen Voraussetzungen zur Verwaltung des Vereins geschaffen. Zugleich wurde ein Logo entworfen sowie der Verein unter anderem in der Siebenbürgischen Zeitung sowie der Karpatenrundschau vorgestellt.

Ein erstes größeres Projekt war die Renovierung des Archivraums der evangelischen Kirchengemeinde in Heldsdorf, die gemeinsam mit Vertretern der Kirchengemeinde sowie der HG Heldsdorf stattfand. Daneben wurden noch kleinere bauliche Maßnahmen in Heldsdorf angegangen.

Nach der Renovierung des Raumes wurde mit der professionellen Archivierung der Bestände ein Archivar beauftragt. Der Förderverein, die HG und die Kirchengemeinde Heldsdorf teilen sich die hierbei entstehenden Kosten. Zur Senkung der Kosten wurde beschlossen, Materialien aus dem Archiv, die in hoher Auflage vorhanden sind, für geringe Spendenbeiträge abzugeben.

 

2015

Im Garten des Hans-Asmussen-Hauses im Juni 2015 (Foto: Uwe Grempels)

2015 wurde die Mitgliederversammlung das erste Mal in ein so genanntes Heldsdörfer Wochenende eingebettet: Ende Juni 2015 hatte der Verein das Hans-Asmussen-Haus in Dalherda gemietet, um es den Mitgliedern und Interessierten zu ermöglichen, mehr Zeit miteinander zu verbringen, Ideen und Erinnerungen auszutauschen und Pläne zu schmieden. Das Wochenende kam gut an, das Asmussenhaus bewährte sich für die Zwecke des Vereins. Dazu später mehr.

Ein weiterer Höhepunkt des Jahres war die Busfahrt zu Ostern 2015 nach Heldsdorf. Diese war als Rundreise durch Rumänien konzipiert mit Stationen in Oberwischau, Gura Humorului, Heldsdorf und Michelsberg. 45 Teilnehmer hatten viel Spaß und lernten schöne Ecken von Rumänien und Siebenbürgen kennen.

2015 beteiligte sich der Förderverein auch mit einer Spende an den neugegründeten Verein “Siebenbürgisches Kulturzentrum Schloss Horneck“, um diesen bei den Kosten der Erhaltung des Zentrums der Kultureinrichtungen der Siebenbürger Sachsen in Gundelsheim zu unterstützen.

Im November des Jahres wurde eine Reise nach Heldsdorf genutzt, um über 50 Umzugskisten mit Kleiderspenden nach Rumänien zu bringen. Der Förderverein übernahm die Kosten für die Miete eines Anhängers. Die Kleiderspenden gingen an die Kirchengemeinde Heldsdorf, den Kindergarten in Heldsdorf, Arbeiter des Landwirtschaftsvereins Heltia sowie das Waisenhaus für Jungen in Stein bei Reps (Dacia).

Weiterhin wurde der Aufenthalt in Heldsdorf genutzt, um auf Basis einer Diasammlung der HG Heldsdorf Fotos Heldsdorf in Heldsdorf zu machen, die genau die Motive wiedergeben, die auf den alten Dias zu sehen sind. Die Ergebnisse zeigt die Präsentation Heldsdorf 2015 und früher, die auch beim Heldsdörfer Treffen 2016 gezeigt wurde.

Nach wie vor ist der Förderverein auf der Suche nach Dias oder Fotos, die Heldsdorf oder dortige Ereignisse von früher zeigen, um eine Fotodatenbank aufzubauen.

Schließlich entstand 2015 auch der Internetauftritt des Fördervereins. Der erste Blogbeitrag erschien kurz vor Weihnachten.

 

2016

Das Vereinsleben 2016 begann mit einer gemeinsamen Sitzung des Vorstands des Fördervereins mit jenem der Heimatgemeinschaft und dem Kurator der evangelischen Kirchengemeinde Heldsdorf. Die bereits erfolgte Zusammenarbeit wurde so weiter institutionalisiert und intensiviert.

Frage beim Heldsdorf-Quiz

Im Mai fand das von der Heimatgemeinschaft Heldsdorf organisierte 13. Heldsdörfer Treffen in Friedrichroda statt. Der Förderverein beteiligte sich an der Gestaltung des Treffens und bot beispielsweise das Heldsdorf-Quiz an. Zugleich verteilte er hier die gerade erschienene Broschüre “Die evangelische Kirche in Heldsdorf” von Ute Hubbes. Vor dem Heldsdörfer Treffen hielt der Förderverein ebenfalls in Friedrichroda die Mitgliederversammlung ab.

Im Juni war die gute Zusammenarbeit zwischen Heimatgemeinschaft, evangelischer Kirchengemeinde und Förderverein Heldsdorf gefragt, um die Verpflegung der etwa 300 Teilnehmer des Fahrradevents Bike & Like in Heldsdorf zu bewerkstelligen.

Im August wurde eine Idee umgesetzt, die 2015 in der Mitgliederversammlung geboren worden war: Im Hans-Asmussen-Haus kochten etwa 25 Begeisterte eine Woche lang gemeinsam “wie früher” und entdeckten alte Spiele wie Halacioc oder Tschürke neu.

Mit der Weihnachtsausgabe des Heldsdörfer Briefs wurde an alle Mitglieder der Heimatgemeinschaft die vom Förderverein herausgegebene Broschüre „Mein Heldsdorf“ verschickt. Autor ist Hans Zell, der in jahrelanger Arbeit Spitznamen, Heldsdörfer Ausdrücke, Namen von Gehöften und mehr zusammengetragen hatte.

 

2017

… wird ein spannendes Jahr. Einerseits gibt es wieder das “Heldsdörfer Wochenende” in der Rhön, andererseits das Heldsdörfer Treffen der HG im August in Heldsdorf. Der Förderverein bietet eine Busfahrt nach Heldsdorf an und arbeitet ein Rahmenprogramm aus, um die Tage vor dem Treffen spannend zu gestalten. Weitere Projekte sind in der Pipeline.