„Geheimnisvolles Siebenbürgen – Reise in eine andere Zeit“ – Film am 10. September im WDR

Am 10. September 2017 steht Siebenbürgen im Zentrum einer Reisereportage, die um 20.15 Uhr im WDR ausgestrahlt wird: „Wunderschön! Geheimnisvolles Siebenbürgen – Reise in eine andere Zeit. Unterwegs mit Stefan Pinnow“.

Laut Ankündigung der Sendung auf der Seite des WDR werden dabei auch einige bekannte Personen zu Wort kommen und zu sehen sein:

„Siebenbürgen – Dracula-Fans besser bekannt als Transsilvanien – liegt nur zwei Flugstunden von NRW entfernt. Die faszinierende Region im Zentrum von Rumänien wurde vor rund 800 Jahren von deutschen Kolonisten bevölkert, die trutzige Kirchenburgen und glanzvolle Städte errichteten. Einige der Siebenbürger Sachsen trifft Stefan Pinnow auf seiner Reise, in der Moderne und Tradition eng beieinanderliegen: Hermann Kurmes lässt ihn Baumstriezel in Wolkenburg probieren. Thomas Sindilariu, der mit 28 in seine Heimat zurückkehrte, führt Stefan Pinnow durch Kronstadt (Brasov), wo hochherrschaftliche Häuser vom einstigen Wohlstand zeugen. Caroline Fernolend lebt in Deutsch-Weißkirch, einem Dorf, in dem es aussieht wie vor 100 Jahren. Dan Ilica-Popescu ist stolz auf „seine“ Kirchenburg in Honigberg, die zum UNESO-Weltkulturerbe gehört. Eine „Begegnung“ mit Braunbären in den dichten Wäldern der Karpaten und ein Besuch auf dem Dracula-Schloss in Bran runden die Reise in eine andere Zeit ab.

Wilde Natur und scheue Braunbären
Transsilvanien – wörtlich übersetzt „jenseits des Waldes“ – wird von den dicht bewaldeten Kar-paten umschlossen, in denen Wölfe und Bären leben. Stefan Pinnow durchstreift die spektakuläre Natur mit ihren tiefen Schluchten, reißenden Flüssen, Kletterfelsen und Wanderwegen. Den scheuen Braunbären begegnet er allerdings erst auf einer Tour mit einem Förster. 

Trutzige Kirchenburgen zum Schutz vor Feinden
Die Kirchenburg von Honigberg gilt als eines der schönsten Bauwerke von Siebenbürgen. Vor 750 Jahren von den Zisterziensern erbaut, bot sie mit ihrer 430 Meter langen und zwölf Meter hohen Mauer auch Schutz gegen die Osmanen. Nicht weit entfernt liegt die massive Kirchen-burg von Tartlau, die im Laufe der Jahrhunderte über 50 Überfällen Stand hielt und zusammen mit sechs weiteren Kirchenburgen in Siebenbürgen zum UNESO-Weltkulturerbe gehört.

Auf den Spuren von Dracula
Transsilvanien ist eine Gegend voller Mythen und Sagen. Bram Stoker setzte dem grausamen Fürsten Vlad III. Draculeae, bekannt als Vlad, der Pfähler, mit seinen Dracula-Romanen ein Denkmal. Dessen Schloss im Städtchen Bran wurde so zum Pilgerort für Vampir-Fans aus aller Welt. Auch Stefan Pinnow begibt sich auf die Spuren des Grauens – und findet sich wieder in einer Welt von Kitsch und Klamauk inmitten von Geistergeschichten und gepflegtem Grusel.“

 

Wer morgen nicht kann: Der Film wird am Sonntag, den 17. September 2017, um 4.31 Uhr (jawohl, nachts – für die, die nicht schlafen können) sowie um 13.03 Uhr wiederholt. Zudem ist er, wahrscheinlich jedoch nur für ein paar Wochen, in der Mediathek des WDR abrufbar.

Viel Spaß!

 

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